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Dürfen die öffentlich-rechtlichen noch Sport? Neue Marktchancen für Sport-Verbände dank neuen Anbietern

Auf Medienwoche.ch befasst sich Adrian Lobe mit der zunehmenden Kommerzialisierung der Sportübertragsungsrechte, vor allem aus bundesdeutscher Sicht. Er fragt: “Hat das öffentlich-rechtliche TV-Modell ausgedient? Im Sport- und Unterhaltungsbereich sind die Zeichen der Machtverschiebung nicht zu übersehen: Pay-TV statt Free TV. “ Immerhin stellt er dann im zweitletzten Abschnitt noch den irreführenden Begriff ‘Free-TV’ klar: “Der Vormarsch der Streaming-Dienste könnte das Ende des Free TV besiegeln – wobei das auch immer eine Illusion war, weil sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk über Gebührengelder, die faktisch eine Zwangsabgabe sind, finanziert und die Privatsender sich über Werbung finanzieren.”

Nationalrat auf Irrwegen: SRG entstaatlichen und nicht weiter verstaatlichen

Da hat der Nationalrat mit 99 zu 78 Stimmen einer Initiative von SVP-Nationalrat Gregor Rutz zugestimmt, die verhindern will, dass sich die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) weiter ausbreitet. 

SRG-Präsi trafögelt: NoBillag == NoSRG == NoGo -- keine Chance beim jungen Publikum

Einer (im Netz [derzeit] nicht auffindbaren) von persoenlich.com zitierten Medienmitteilung zufolge, hat der neue SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina anlässlich der Generalversammlung der regionalen Trägerschaft SRG Bern Freiburg Wallis ordentlich trafögelt und den Untergang der SRG bei einer Annahme der NoBillag-Initiative beschworen:

Anmerkungen zum Geschäftsbericht der SRG 2016 (5): Filmförderung ist Bundesaufgabe

Titel: Unser Auftrag (Seite 8):

Anmerkungen zum Geschäftsbericht der SRG 2016 (4): "unbequemer" Journalimus als Standard?

Titel: Unser Auftrag (Seite 7)