Fakten, Meinungen & Visionen für eine schweizerische Medienpolitik im 21. Jahrhundert

Im Fokus:

93solid: Ein neuer Medienartikel 93 in der Verfassung
  • Keine Zwangsgebühren, aber verfassungsmässige Grundlagen für Mediensteuer-Modelle
  • Keine Subventionen für Sender, aber Leistungsaufträge und Fördergelder für Medienproduktionen
  • Keine reine Bundeshoheit, aber Mitwirkung für Kantone und Gemeinden
  • Keine radikalen Einschnitte, aber eine allseits verträgliche Umsetzung.
→ NZZ-Artikel «No Billag» heisst «Yes, SRG»
  • Service public ohne Mediensteuer
  • Ein privates Gebührenmodell
    mittels Pay-TV

→ Grundsätze für eine Medienordnung im 21. Jahrhundert
  1. Eigenverantwortliche Kommunikation
  2. Privatwirtschaftliche Medienunternehmen
  3. Infrastruktur als Staatsaufgabe

Zeige Beiträge von Juli, 2017

CNN sagt: SRG ist kein nationales Medium -- und hat Recht

In einem Interview in der Bilanz äussert sich Andrew Morse, Leiter 
internationale Partnerschaften bei CNN, zum Markteintritt von CNNMoney in der Schweiz. Darin sagt er: ... in der Schweiz gibt es keine landesweiten Medien". Zwar behauptet die SRG immer wieder, als nationales Medienunternehmen für den Zusammenhalt ("Kohäsion") in der Schweiz unabdingbar zu sein. Doch der Blick des Amerikaners auf die Schweiz stimmt. Was die SRG bietet, sind sprachregionale Angebote, die keine nationale Dimension haben. Damit trägt der Staatssender nicht der Kohäsion, sondern der Segregation bei.