Fakten, Meinungen & Visionen für eine schweizerische Medienpolitik im 21. Jahrhundert

Im Fokus:

93solid: Ein neuer Medienartikel 93 in der Verfassung
  • Keine Zwangsgebühren, aber verfassungsmässige Grundlagen für Mediensteuer-Modelle
  • Keine Subventionen für Sender, aber Leistungsaufträge und Fördergelder für Medienproduktionen
  • Keine reine Bundeshoheit, aber Mitwirkung für Kantone und Gemeinden
  • Keine radikalen Einschnitte, aber eine allseits verträgliche Umsetzung.
→ NZZ-Artikel «No Billag» heisst «Yes, SRG»
  • Service public ohne Mediensteuer
  • Ein privates Gebührenmodell
    mittels Pay-TV

→ Grundsätze für eine Medienordnung im 21. Jahrhundert
  1. Eigenverantwortliche Kommunikation
  2. Privatwirtschaftliche Medienunternehmen
  3. Infrastruktur als Staatsaufgabe

Zeige Beiträge von August, 2017

"Rein in den Mantel": Tamedia reagiert spät. Und die andern?

Tamedia will ab 2018 je eine Mantelredaktion in der Deutsch- und in der Welschschweiz betreiben. Warum hat es so lange gedauert, diesen Schritt zu unternehmen? Schon vor zehn Jahren war klar, wohin die Reise geht und dass solche Massnahmen unausweichlich sind. Wann und wie werden die übrigen Zeitungsverlage reagieren?

Warum gerade Rot-Grün die No-Billag-Initiative unterstützen sollte

Zwar wurde die No-Billag-Initiative weitgehend aus Kreisen der Jungen FDP und der Jungen SVP lanciert, doch ihr Kernanliegen entspricht nicht nur dem dort vorherrschenden liberalen Denken, sondern auch dem sozialdemokratischen Ruf nach Gerechtigkeit, vor allem in Steuerfragen. Es wird spannend sein zu beobachten, ob und inwiefern die Rot-Grünen es schaffen, ihre Staatsgläubigkeit mit ihrem Gerechtigkeitsanspruch konstruktiv zu vereinen.