Fakten, Meinungen & Visionen für eine schweizerische Medienpolitik im 21. Jahrhundert

Im Fokus:

→ Ein Plan B für die SRG nach No-Billag
  1. Die SRG braucht (nur) ein neues Inkasso-Modell
  2. Die SRG bleibt schweizerisch und sendet in allen Landesgegenden
  3. Die SRG strafft ihr Angebot so, dass sie wachsen kann
  4. Die SRG ändert ihre Strukturen so, dass sie an der Börse Kapital beschaffen kann
  5. Eine neue Medienpolitik schafft geeignete Rahmenbedingungen

→ NZZ-Artikel «No Billag» heisst «Yes, SRG»
  • Service public ohne Mediensteuer
  • Ein privates Gebührenmodell
    mittels Pay-TV

→ Grundsätze für eine Medienordnung im 21. Jahrhundert
  1. Eigenverantwortliche Kommunikation
  2. Privatwirtschaftliche Medienunternehmen
  3. Infrastruktur als Staatsaufgabe

Viewing posts from September, 2017

Die SRG wurde als verlängerter Arm der Behörden gegründet -- No-Billag bietet Chance zur Emanzipation

Unter dem Titel “Ist die SRG also ein Staatssender?” trafögelt Balz Rigendinger beim SRG-Internetdienst swissinfo.ch:

Fake News sind Fake News

Seit etwa einem Jahr treiben sie ihr Unwesen: Fake News. Was heute undifferenziert so bezeichnet wird, dafür gibt es seit längstem diese separaten Begriffe:

SRG-Präsi liegt falsch: No-Billag bedroht nicht das Geschäftsmodell der SRG, sondern hilft in eine erfolgreiche Zukunft

Nein, die No-Billag-Initiative gefährdet nicht das Geschäftsmodell der SRG, auch wenn deren Präsident, Jean-Michel Cina, das am SwissMediaForum so gesagt hat. Wird die Initiative angenommen, kann und wird die SRG weiterhin audio-visuelle Inhalte und Programme herstellen und diese bei Konsumenten gegen Entgelt verbreiten. Das ist ihr Geschäftsmodell. Was ändert, ist das Vorgehen beim Inkasso. Anstatt per staatlicher Zwangsgebühren wie bisher wird die SRG hier neue, gerechtere und flexiblere Lösungen finden müssen. Wie wir in unserem Artikel in der NZZ dargelegt haben, kann dies einfach mit Pay-TV-Modellen erreicht werden.