Fakten, Meinungen & Visionen für eine schweizerische Medienpolitik im 21. Jahrhundert

Im Fokus:

→ Ein Plan B für die SRG nach No-Billag
  1. Die SRG braucht (nur) ein neues Inkasso-Modell
  2. Die SRG bleibt schweizerisch und sendet in allen Landesgegenden
  3. Die SRG strafft ihr Angebot so, dass sie wachsen kann
  4. Die SRG ändert ihre Strukturen so, dass sie an der Börse Kapital beschaffen kann
  5. Eine neue Medienpolitik schafft geeignete Rahmenbedingungen

→ NZZ-Artikel «No Billag» heisst «Yes, SRG»
  • Service public ohne Mediensteuer
  • Ein privates Gebührenmodell
    mittels Pay-TV

→ Grundsätze für eine Medienordnung im 21. Jahrhundert
  1. Eigenverantwortliche Kommunikation
  2. Privatwirtschaftliche Medienunternehmen
  3. Infrastruktur als Staatsaufgabe

No-Billag heisst Yes-SRG: Einfaches Pay-TV anstatt Billag

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Eine gebührenfreie SRG wird vorab Wege finden müssen, Beiträge beim Publikum einfach und wirksam einsammeln zu können. Hier hilft die gute Verkabelung in der Schweiz, wo sich Swisscom-TV mit den Kabelnetzbetreibern, vorab der Cablecom, seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern und gemeinsam auf eine Durchdringung von über 90 Prozent kommen.

Der SRG muss es nur gelingen, dass ihre Programme im Bündel mit dem Grundangebot verkauft werden. Wer weiterhin “den Schweizer” schauen will, bezahlt eine etwas höhere Monatsgebühr für seinen Anschluss. Wer darauf verzichten will, muss einfach auf ein Alternativangebot wechseln können. Technisch gesehen, kann ein solches Vorgehen forciert werden, indem die SRG-Programme verschlüsselt übertragen werden.

Das ist bewährte Praxis, um Pay-TV-Zusatzangebote (z.B. Teleclub) zu verkaufen. Und auch die drahtlose Verbreitung über DVB-T kann verschlüsselt erfolgen; die meisten Empfänger müssten dann mit einer Settop-Box ergänzt werden. Auch Dienste wie Zattoo oder Wilmaa können solche Vorgaben umsetzen und dabei neue Kunden gewinnen.

by-nc-sa
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