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Vorschläge zur Änderung der Bundesverfassung

Im Buch MedienWende sind mehrere Vorschläge zur Änderung der Bundesverfassung im Medienbereich enthalten. Diese können hier abgerufen werden. Wer ein Partizipations-Paket erworben hat (bei jedem Buch-Kauf auf medienwende.ch enthalten oder auch separat erhältlich), kann diese Entwürfe zudem hier bewerten und kommentieren. 

Sofern diese Konzepte auf Widerhall stossen, dienen diese Inputs dazu, die Entwürfe allenfalls entsprechend anzupassen und so eine Debatte zu fördern. 

Die Absicht dieser Vorschläge ist es, einen gesellschaftlichen Konsens (und damit letztendlich eine entsprechende Politik) zu Medienthemen herbeizuführen, der auf die Chancen und Gefahren des digitalen 21. Jahrhunderts ausgerichtet ist. Somit liegt es in der Natur der Sache, dass damit vom gewohnten Denken des analogen 20. Jahrhunderts abgerückt wird. Um diese Vorschläge umfassend zu begreifen, genügen die kurzen Erklärungen, die hier zu den einzelnen Punkten aufgeführt werden, kaum: Es empfiehlt sich deshalb die vollständige Lektüre des Buches MedienWende.


1. Medienartikel

In acht Abschnitten wird aufgezeigt, wie sehr anders eine Medienpolitik aussehen kann, die konsequent ins 21. Jahrhundert gedacht ist. Es ist nicht Aufgabe des Staates, Medienunternehmen zu fördern, sondern eine demokratische Gesellschaft braucht vor allem an einem freien Fluss qualitativ hochwertiger Informationen. Es muss also darum gehen, unabhängigen Journalismus als neue Aufgabe des Staates zu erkennen und entsprechend zu fördern, und zwar von Unten, den Gemeinden und Kantonen, nach Oben. Dazu ist eine massvolle staatliche Förderung eines unabhängigen Journalismus angezeigt: Das ebenfalls in MedienWende vorgestellte News-21-Modell zeigt auf, wie beides so unter einen Hut gebracht werden kann, dass der Journalismus sich neu erfinden kann. [zu den Details]

2. Filmförderung

Anstatt wie bisher mit nicht unerheblichem bürokratischem Aufwand Brosamen unter Filmschaffenden zu verteilen, soll die Schweiz eine weltweit konkurrenzfähige Filmwirtschaft aufbauen. Einen solchen neuen Wirtschaftszweig zu schaffen, muss ein zentrales strategisches Anliegen der Wirtschaftspolitik sein und folglich wesentlich vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) geführt werden. [zu den Details]

3. Aufmerksamkeit

Viele neue Angebote aus der digitalen Welt sind darauf ausgerichtet, die Aufmerksamkeit der Benutzer zu gewinnen und damit Profit zu machen. Diese Entwicklung ist in den letzten Jahren derart rasch und umgreifend von Statten gegangen, dass wir uns als Gesellschaft erst jetzt über entsprechende Normen unterhalten können. Um dazu immerhin eine Grundlage zu schaffen, genügt es, die Bundesverfassung Art. 17, Medienfreiheit, zu ergänzen. [zu den Details]


Diese Entwürfe sind gemäss Creative Commons, Namensnennung 3.0 Schweiz (CC BY 3.0 CH) urheberrechtlich geschützt.